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Abkürzungen

Wer wie ich viel in den Bergen unterwegs ist, dem fällt immer wieder auf, dass neue Wege durch die vorher unberührte Natur entstehen.

Viele Wanderer*innen suchen leider Abkürzungen, z.B. bei Kehren oder über Wiesen. Oft werden damit nur wenige Meter Weg eingespart. Das Schlimme ist, dass eine noch so unscheinbare Spur durch die Natur Nachahmer*innen anspricht und die Spur nach und nach deutlicher wird, bis man meinen könnte, dass dort ein offizieller Weg ist.

Ich frage mich dann immer, was diese Menschen dazu bewegt. Schließlich kommen sie doch zum Wandern in die Berge, speziell hierher ins Allgäu. Da kommt es doch nicht auf ein paar Meter mehr oder weniger an.

Jeder Wanderer, jeder Urlauber und jeder Bergsportler sollte es als ungeschriebenes Gesetz verstehen, die Natur zu schonen.

 

Bitte,

  • nehmt keine Abkürzungen durch die Natur,
  • fahrt nicht mit dem Mountainbike über bewirtschaftete Almen und Wiesen,
  • fahrt nicht mit dem Bike  Bergpfade rauf und runter, die für Bergwanderer vorgesehen sind, bloß, weil ihr es könnt.
  • Informiert euch über die Oberstdorfer Aktion " Zämet Duss" (Gegenseitige Rücksichtnahme von Bergsportlern)

Hier sieht man deutlich den angerichteten Schaden durch "Abkürzer".

 

Bitte gebt dem Wald die Chance, sich den herunter getrampelten Pfad für sich zurück zu holen! Wird dieser Pfad nicht mehr betreten, wird man in zwei, drei Jahren nicht mehr sehen, dass dort einmal ein Schaden in der Natur war.